Ruschia gemina

Ruschia gemina kommt aus der Gruppe der Mesembryanthemum und der Aizoaceae-Familie.
I
m allgemeinen Sprachgebrauch werden sie als Mittagsblumengewächse bezeichnet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1927 von L. Bolus als Cerochlamys gemina.

Ab 1929 führt man diese Gattung unter Ruschia.
Der Artname gemina bedeutet doppelt oder zweifach, was wahrscheinlich wegen der sich paarweise gegenüberstehenden Blätter gewählt wurde.

Ruschia gemina ©Kaktusmichel.de

 

Der Erstfund stammte aus Südafrika, in der Karoo bei Rooihoogte, zwischen Ladismith und Lainsburg.
Dort wachsen sie in trockenen bis halbtrockenen Gebieten.
Die Gattung Ruschia, benannt nach einem namibischen Bauern, ist sehr groß, etwa 216 Arten zählen zu ihr. Je nach der Wuchsform, der Blüten oder der Samenkapseln werden sie in verschiedenen Untergattungen gegliedert.
Es sind Arten darunter die bis zu 1,5 m hoch werden, aber manche bilden auch nur ganz flache Polster aus.
Auffallend sind die holzigen Wurzeln, die immer fast vertrocknet aussehen.
Auch die Zweige neigen dazu rasch zu verholzen. Im unteren Bereich trocknen die sukkulenten Blätter stark aus aber bleiben fest mit der Pflanze verbunden.

Ruschia gemina©Kaktusmichel.de

 

In der Gattung variieren die Blüten von weiß über rosa bis lila.
Bei der vorgestellten Art ist es eine schöne fliederfarbe.
Die Blüten sind mehrere Tage geöffnet und werden von Tag zu Tag größer.
Ein Gattungsmerkmal sind die dreieckigen Blätter und die vielen transparenten Punkte auf der Epidermis.
Die Früchte sind holzige Kapseln mit 5 oder 6 Kammern, die erst öffnen, wenn Wassertropfen auf sie fallen, wie wir sie auch bei anderen Aizoaceen kennen.
Da sie im Winterregengebieten vorkommen blühen sie bei uns im Februar/März.
Vermehrung über Stecklinge oder Samen.

Schöne Feiertage

Liebe Kakteen-, Sukkulenten- und Pflanzenfreundinnen und -freunde.

Insbesondere zu Weihnachten merken wir, dass Zeit und Gesundheit ein wertvolles Gut sind.

Hiermit wollen wir denen, die unserem Verein ihre kostbare Zeit opfern herzlichst danken.

Alle die in irgendeiner weiße „Zeit“ schenken, sei es um einen Vortrag bei uns zu halten und uns den Vereinsabend damit verschönern.
Sei es mit Ideen oder auch Tipps die unser Hobby so bereichern.
Oder, dass sie einfach da sind, wenn es wieder mal ein monatliches Treffen gibt.

Ihr alle tragt dazu bei, um eine alte Tradition in seiner Vielfalt am Leben zu erhalten oder auch ein Stück weiterzuentwickeln.
Jeder einen ganz eigenen Teil, welcher ihm am Herzen liegt.
Doch erst diese vielen Bausteine bilden unsere Gemeinschaft die reichlich Bestätigung und Freude bereitet.

Wir hoffen, dass es bald wieder besser wird und ein ungezwungenes Treffen möglich ist.
Bleibt gesund und frohen Mutes, dann sehen wir auch Licht am Ende des Tunnels.

Wir wünschen Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2021

Senecio rowleyanus

Eine sehr variable Art die mit mehreren botanischen Namen glänzt, möchte ich heute vorstellen. Es ist es eine Form von Senecio radians oder ist es herreanus oder bleiben wir bei dem Namen Senecio rowleyanus?
Keiner weiß es so genau, fest steht diese Pflanzen gibt es mit  kreisrunden Kugelblättern und bis fast ovalen Laub, mal mit langer Spitze oder kleiner Spitze an den Blättchen…egal sie ist hübsch anzuschauen.

Die Blättchen von Senecio rowleyanus©Kaktusmichel

Auch im deutschen hat sie mehrere Namen Perlenschnur, Erbsenpflanze oder für die katholischen Gegenden Rosenkranzpflanze. In ihrer Heimat Afrika wächst sie kriechend in Kultur am besten in einem Hängetopf. Die Blüte ist sehr filigran gebaut wie es sich für einen Korbblütler gehört und duftet wunderbar nach Nelken. So richtig passend für die Weihnachtszeit, in der sie oft blüht.

Senecio rowleyanus in Blüte©DornenProjekt.de

Dazu ist sie noch sehr pflegeleicht ihr genügen im Winter 6°C, sie sollte während dieser Zeit sogar leicht gegossen werden, wird sie sehr wenig gegossen schrumpfen nämlich die Blätter stark ein.
Aber mit der ersten Wassergabe haben sie wieder ihre pralle Form.
Sie können im Sommer gut im freien untergebracht werden vertragen nach einer kurzen Eingewöhnung auch volle Sonne.
Weitervermehrung ganz einfach, man legt einen Teil dieser Perlenschnur auf die Erde und sie wurzeln einfach wieder an. Aber auch wenn sie wie leckere Erbsen aussehen sie sind nicht zum Verzehr geeignet, sondern sind sogar leicht giftig.